Unterschiede bei elektrischen Terrassenheizern.

Bei elektrischen Terrassenstrahlern gibt es nicht nur eine riesige Auswahl, sondern auch in der Wärmeausbeute, dem Preis, der Sicherheit und Qualität sehr große Unterschiede. Im folgendem Artikel erfahren Sie glasklar worauf Sie vor dem Kauf achten müssen, sodass Sie sich viel Zeit, Geld und Kopfschmerzen ersparen können.

Suchen Sie gerade nach dem idealen Terrassenheizstrahler, weil Sie möglichst jede freie Minute draußen verbringen wollen und sich nach mehr Wärme auf Ihrer Terrasse sehnen, um so oft wie möglich im Freien zu Chillen, ein leckeres Getränk zu genießen, mit der Familie oder Freunden zu feiern oder einfach nur ein gutes Buch zu lesen?

Die Fülle an Angeboten solcher Geräte überfordert die meisten Menschen.

Es gibt sie in allen möglichen Formen, Ausführungen und Preisklassen. Vom billigen Terrassenstrahler um 30 Euro bis hin zu hochpreisigen Geräten bis weit über 1.000 Euro. Doch wo liegt der Unterschied? Welche Besonderheiten müssen Sie vor einem Kauf beachten? Und welche Lösung ist für Ihre Wünsche wirklich am besten geeignet?

Grundsätzlich gibt es 3 unterschiedliche Strahlungsarten

  • Langwellige,
  • Mittelwellige und
  • Kurzwellige Infrarotstrahlung

Wichtig: Die Art der Strahlung wirkt sich maßgeblich auf die Wärmeleistung und das Wärmeempfinden aus.

Hier nun im Detail die einzelnen Strahlungsarten:

1. Langwelliges Infrarot (IR-C)

Bei dieser Technik wird die Wärme zum größten Teil über die Luft transportiert.

Unterschiede und Besonderheiten bei elektrischen Terrassenheizstrahler

Diese  wird vor allem zum Beispiel bei Quarz-oder Keramik-Heizstrahlern verwendet. Solche eher günstigsten Terrassenheizer werden überwiegend in Billiglohnländern produziert und kosten meist zwischen 30 und 100 Euro. Qualitativ sind sie dadurch eher am unteren Niveau angesiedelt. Und sie haben einen ganz entscheidenden Schwachpunkt…

Langwellige Infrarotstrahler erwärmen träge die Luft!

Das heißt, bevor Sie etwas von der Wärme spüren, muss erst die Umgebungstemperatur – also die Luft – erwärmt werden. Was nicht nur sehr lange dauert, sondern auch sehr viel Energie verbraucht. Und wie wir alle wissen, steigt warme Luft sofort nach oben.

Im Außenbereich sind Terrassenheizstrahler mit langwelliger Infrarotstrahlung daher nicht die erste Wahl. Weil die warme Luft schneller in der Atmosphäre verschwindet als sie bei dem zu wärmenden Bereich überhaupt ankommen kann.

2. Mittelwelliges Infrarot (IR-B)

Als vermeintlich bessere Alternative zu langwelligen Infrarotstrahlern werden seit einiger Zeit Heizstrahler mit  – nennen wir es mal – „gemixter Wärmestrahlung“ angeboten. Sie arbeiten im mittelwelligen Infrarotbereich. Diese Technik findet sich zum Beispiel in Karbonstrahlern wieder.

Von der Wärmeleistung und Energieeffizienz sind sie besser als die klassischen und eher veralteten Quarzheizstrahler, das stimmt. Aber auch bei dieser Technik wird anteilig noch ein großer Teil der Umgebungsluft erwärmt, die quasi als Transportmittel für die produzierte Wärme dient.

Der Unterschied ist, dass mittelwellige Heizstrahler dazu noch einen Anteil an sofortiger Strahlungswärme abgeben. Diese infrarote Strahlungswärme hat die Eigenschaft, dass sie nicht die Luft erwärmt, sondern direkt das angestrahlte Objekt. Also auch den Menschen.

Terrassenstrahler elektrisch-Infrarot erwärmt den Menschen

Warum das wichtig ist, sehen wir uns gleich an.

Elektrische Terrassenheizstrahler mit mittelwelliger Infrarotstrahlung sind für den Außenbereich also auch nur bedingt empfehlenswert. Denn auch damit geht ein großer Teil der erzeugten Wärme in Form von warmer Luft relativ schnell verloren.

Mittelwellige Heizstrahler – die übrigens auch ein sichtbares Licht abgeben – liegen im Preisbereich von etwa 100 bis 300 Euro. Nicht ganz billig, aber schon effizienter als die langwelligen Strahler für die Verwendung auf der Terrasse.

3. Kurzwelliges Infrarot (IR-A)

Die neueste und mit Abstand effektivste Art, eine Terrasse zu beheizen, sind Heizstrahler mit kurzwelliger Infrarotstrahlung. Sie erkennen sie an dem sichtbaren, bisher meist rötlichen Licht, welches die Strahler abgeben (daher werden sie auch gerne als Hellstrahler bezeichnet).

Dieses infrarote Licht – welches der wärmenden Sonnestrahlen nachempfunden wurde – ist für die schelle Wärmeempfindung verantwortlich. Anders als bei lang- oder mittelwelligen Geräten wird überwiegend damit nicht die Luft langsam erwärmt, sondern die Wärme wird direkt auf den Menschen übertragen. Sie wandeln bis zu 92 % der Energie in spürbare Wärme um. Auch im Freien!

Noch eine Besonderheit: Wärmestrahler mit kurzwelliger Infrarotstrahlung produzieren Sofortwärme auf Knopfdruck. Innerhalb einer Sekunde nach dem Einschalten.

Das fühlt sich an, als ob Sie vom Schatten in die Sonne gehen.

Terrassenstrahler elektrisch-Vom Schatten in die Sonne

Sie spüren die wärmenden Sonnenstrahlen sofort. Genauso ist es bei dieser neuesten hocheffizienten Heiztechnologie. Hochwertige Infrarot A-Heizstrahler sind ideal für den professionellen Einsatz auf Terrasse, Balkon oder im Garten.

Vor allem, wenn Sie auch an kühlen Abenden auf der Terrasse sitzen wollen, werden Sie die besonderen Eigenschaften eines infraroten A-Strahlers garantiert schätzen. Er erhöht die gefühlte Temperatur im Freien sofort um rund 8 bis 10 Grad Celsius. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen bei 15 Grad draußen.

Das ist für die meisten von uns schon viel zu kalt. Und jetzt schalten Sie Ihren kurzwelligen Terrassenstrahler ein. Das Wärmeempfinden steigt sofort auf 23 bis 25 Grad. Bei dieser angenehmen Temperatur lässt es sich noch lange entspannt draußen sitzen. Und weil keine warme Luft produziert wird, geht diese auch nicht verloren.

Das angenehme Wärmegefühl wie von der Sonne breitet sich über den ganzen Körper aus. Viele schätzen auch die „mediterrane Sonnenuntergangsstimmung“, die durch das rötliche Licht erzeugt wird. Andere jedoch stört eben genau dieses nervige Rotlicht.

Dazu haben wir noch einen echten Geheimtipp für Sie:

Der deutsche Markenhersteller Thermalex hat ab sofort einzigartige kurzwellige Terrassenheizstrahler im Angebot, die endlich kein störendes Rotlicht mehr produzieren!

Hochwertige, TÜV-geprüfte elektrisch betriebene deutsche Qualitäts-Terrassenheizstrahler kosten je nach Modell und Ausführung zwischen 337 und 697 Euro. Solche Hight-Tech-Geräte finden Sie verständlicherweise nicht im Baumarkt oder beim Discounter um die Ecke.

Und durch die Fülle an verschiedenen Modellen empfiehlt es sich, sich vor einem Kauf fachlich kompetent beraten zu lassen. Der oben genannte Hersteller Thermalex zum Beispiel bietet eine kostenlose und unverbindliche telefonische Fachberatung an. Nehmen Sie diese in Anspruch.

Dann können Sie sicher sein, dass Sie genau das richtige Gerät für Ihre Bedürfnisse bekommen und viele Jahre Freude damit haben.

Noch ein Wort zu Qualität und Sicherheit von elektrischen Terrassenstrahlern:

Ein oft unterschätztes Kriterium ist die Sicherheit von Terrassenheizern. Dabei sind herkömmliche, günstige Heizgeräte meist aus Billiglohnländern nicht ganz ungefährlich. Billige Geräte haben oft  Oberflächentemperaturen von weit über 200 Grad! Was eine nicht unerhebliche Brand- und Verbrennungsgefahr darstellt.

Tipp: Wer Wert auf Sicherheit legt, sollte sich für eine TÜV-geprüfte deutsche Markenqualität entscheiden.

Zusammenfassung:

  • Terrassenheizer, die kein sichtbares Licht abgeben, arbeiten überwiegend mit langwelliger Strahlungswärme. Sie erwärmen nur die Umgebungsluft. Meist sind diese Geräte die billigsten und auch ineffizientesten Heizstrahler für die Terrasse. Weil ein Großteil der aufgewendeten Energie in Form von warmer Luft ungenutzt in der Atmosphäre verpufft.
    Sie sind zwar günstig in der Anschaffung, aber für die Verwendung auf der Terrasse eher ungeeignet. Damit heizen Sie sprichwörtlich für die Luft.
  • Strahler, die anteilig nur wenig Licht abgeben, sind meist mittelwellige Geräte wie zum Beispiel Karbonstrahler. Sie erwärmen zwar auch anteilig die Luft, aber ein weiterer Teil der erzeugten Wärmestrahlung wird auch direkt in Form von Infrarotstrahlung an den Menschen abgegeben.
    Diese Art von Heizstrahler ist zwar schon besser, aber für die Terrasse noch nicht die effizienteste Wärmelösung.
  • Terrassenstrahler mit kurzwelliger IR-A-Strahlung geben immer ein sichtbares, helles, bisher meist rötliches Licht ab. Diese schnelle Infrarotstrahlung – wie die Sonne auch – überträgt die Wärme direkt auf den Menschen. Ohne Vorheizzeit. Deshalb sprechen wir auch von „Sofortwärme auf Knopfdruck“. Überall dort, wo es sofort angenehm warm werden soll.

So, nun hatten Sie hoffentlich viele Aha-Momente beim studieren des Ratgeber-Artikels und sind jetzt in der glücklichen Lage, eine bessere Kaufentscheidung zu für Ihren Terrassenheizstrahler zu treffen.

Fazit:

Elektrische Terrassenstrahler mit kurzwelliger Infrarotstrahlung sind die effizienteste Art, eine Terrasse zu beheizen. Ab jetzt sollten Sie in der Lage sein, die passende Auswahl zu treffen, um Ihre persönliche und optimale Heizmöglichkeit für Ihre Terrasse zu kaufen.